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Wakkerdorf Vrin

Rund 21 km von Ilanz entfernt liegt das kleine Dorf Vrin auf 1448 m ü. M. Der hintersten Ortschaft im Tal des Lichts (auf Romanisch: Val Lumnezia) am Fusse der Greinahochebene ist es gelungen, sein ursprüngliches Dorfbild weitgehend zu bewahren.

In den 1980er und 90er Jahren hatte das Dorf mit starker Abwanderung zu kämpfen. Daraufhin hatte sich ein Modellprojekt der Stiftung Pro Vrin um die Stärkung der dörflichen Infrastruktur und den Stopp der Abwanderung bemüht. Als eine Massnahme kauften die Einwohner Anfang der 80er Jahre alles freie Bauland auf und entzogen den Ort damit der Spekulation. Der Vriner Gion A. Caminada, Bauernsohn und Architekt, baut nun seit rund 20 Jahren in ihrem Auftrag. Dem heute über die Landesgrenzen berühmten Architekten ist es gelungen, moderne Holzbebäude im Stickbau (ein Gemeindehaus, Mehrzweckhalle, Metzgerei, Wohnhäuser, zahlreiche Landwirtschaftsgebäude und 2003 sogar eine Totenstube «Stiva da morts» nahe der Kirche von Vrin) gefühlvoll in das bestehende Dorfbild zu integrieren.

1998 wurde Vrin vom Schweizerischen Heimatschutz mit dem Wakkerpreis (für sorgfältige Integration von zeitgemässen Landwirtschaftsbauten in den altehrwürdigen Dorfkern mit seinen dicht zusammengedrängten, braun gebrannten Holzhäusern) ausgezeichnet. Im Jahr 2010 erhielt Vrin den «Europäischen Dorferneuerungspreis für ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität».

Tauchen Sie in Vrin in eine andere Welt ein und lassen Sie sich durch das Bergdorf führen.

Von Vrin aus führt eine kleine Strasse über den Pass «Diesrut» (2428 m ü M.) zur kargen Greina-Hochebene und weiter über den Passo della Greina ins Valle di Bleni.

Tipp des Monats

Nach einem wunderschönen und langen Langlaufwinter, können die Loipen in Trin nicht mehr zufriedenstellend präpariert werden. Daher sind die Loipen ab Montag, 8. März 2021 geschlossen. In Bargis und Plaun dauert die Langlaufsaison noch bis am Ostermontag, 5. April 2021.

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